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Peugeot kommt nach Nordrhein-Westfalen

Die Firmensitze von Citroën und Peugeot werden in Köln zusammengelegt.

Der französische Automobilhersteller Peugeot verlagert seine Deutschland-Zentrale nach Köln, wo bereits die Schwestermarke Citroën sitzt.

Die bisher getrennten Firmensitze von Citroën in Köln und von Peugeot in Saarbrücken werden künftig in Nordrhein-Westfalen zusammengelegt. Noch in diesem Jahr wollen Citroën und Peugeot, die weiter eigenständig bleiben und auf dem Automarkt unabhängig voneinander agieren sollen, am neuen Standort Köln die Arbeit aufnehmen. Alle rund 300 Mitarbeiter der Peugeot-Zentrale sollen hier einen Arbeitsplatz angeboten bekommen.

„Die Zusammenlegung der Deutschlandzentralen von Peugeot und Citroën in Köln ist ein Zeichen für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen“, sagt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Nordrhein-Westfalen ist mit rund 800 Unternehmen und 200.000 Beschäftigten einer der bedeutenden Automobilstandorte Deutschlands. Zudem arbeiten hier Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke intensiv an der Zukunft der Mobilität.

Durch die Entscheidung werden nicht zuletzt der Automobilstandort Köln und die Region gestärkt. Hier befinden sich die Zentrale der Ford-Werke und Ford Europa. Darüber hinaus steuern die Importeure Toyota und Volvo von hier aus ihre Deutschland-Geschäfte. Die Deutschland-Zentralen von Renault und Nissan befinden sich in Brühl, die von Mazda in Leverkusen.

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