
Vorreiter in Sachen Windenergie und Klimaschutz
Bis zum Jahr 2020 soll der Wind-Anteil an der Stromversorgung in Nordrhein-Westfalen von heute drei auf 15 Prozent gesteigert werden. Zwei Prozent der Landesfläche sollen dafür zur Verfügung stehen.
„Für Nordrhein-Westfalen als Hochburg des Maschinen- und Anlagenbaus ist der Ausbau der Windkraft und der erneuerbaren Energien wichtig für den Wandel zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft. Der weltweite Einsatz unserer Produkte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien ist exportierter Klimaschutz ‚Made in NRW’, der hier bei uns nachhaltig Arbeitsplätze sichert und neue schafft“, sagte Johannes Remmel, Umweltminister des Landes, in seiner Eröffnungsrede des dritten Branchentages der Windenergie am 10. Mai in Essen.
Sein Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter in Sachen Windenergie und Klimaschutz zu machen. „Die Atomkraft hat ausgedient und auch Stein- und Braunkohle spielen für den Energiemix der Zukunft nur eine Übergangsrolle. Die Zukunft liegt in den Erneuerbaren Energien, und das größte Potential hat in Nordrhein-Westfalen die Windenergie“, sagte der Minister.
Bereits heute arbeiten etwa 24.000 Menschen in Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche. Im Bereich der Windenergieforschung ist das Land mit über 30 Einrichtungen an rund 15 Hochschulen und drei außeruniversitären Einrichtungen gut aufgestellt. Nordrhein-westfälische Hersteller von Antriebssystemen für Windenergieanlagen gelten als weltweit führend.

