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Technisches und naturwissenschaftliches Studium immer beliebter

Technisches und naturwissenschaftliches Studium immer beliebter

Jeder fünfte Studienanfänger in Deutschland will inzwischen Ingenieur werden, jeder sechste bevorzugt Mathematik und Naturwissenschaften.

Damit legten in 2010 vier von zehn neuen Studierenden (fast 38 Prozent) ihren Fokus auf techniknahe Themen. Seit 2006 nimmt das Interesse an diesen Studienfächern kontinuierlich zu. In 2010 entschieden sich von den 43.035 Studienanfängern in Deutschland 21 Prozent für einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang, wie das Statistische Bundesamt jüngst mitteilte. Ein Anstieg von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 76,5 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften sieht es ähnlich positiv aus. Im Jahr 2010 wählten 74.327 Studienanfänger diese Fächergruppe, fast 27 Prozent mehr als in 2000 und 4,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Nordrhein-Westfalen verzeichnete im vergangenen Wintersemester so viele Studierende wie nie zuvor: 528.700 Menschen waren an einer Hochschule eingeschrieben. Das sind gut 26.000 mehr als im Vorjahr. Der Bereich Wirtschaftswissenschaften war mit 92 900 Studierenden erneut der am höchsten frequentierte, gefolgt von den Bereichen Maschinenbau/Verfahrenstechnik (37 000 Studierende) und Informatik (33 700 Studierende).

Größte Hochschule in Nordrhein-Westfalen, die auch den deutlichsten Zuwachs aufweist, ist die Fernuniversität Hagen mit annähernd 60.000 Studenten. Es folgen die Universität Köln mit 41.000 vor der Universität Münster mit 36.000 Studierenden.

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